DIE SAITENOPER

"Musik ist wie ein Licht:
Es vertreibt die Dunkelheit
aus der Seele & erleuchtet das Herz,
sodass seine Tiefen zum Vorschein kommen."

Dienstag, 16. Juli 2013

Kilgore Trout - Immemorial


















(Release: Juni 2013)

1. reified
2. in dust, in shadow, in nothing
3. only cinders now
4. redemptive
5. mechanism (i chose my own path)
6. mechanism (emergent)

(Gesamtlänge: 11:57)

Das Quartett aus Annandale, Virginia spielt Screamo mit chaotischen, teilweise schon grindigen Parts, die mich leicht an die deutschen The Resurrectionists erinnern (auch wegen Wechsel von Growls / Shouts), um dann aber einen wunderbar atmosphärischen Gänsehaut-Screamo-Part rauszuhauen. Hier geben sie neben Usurp Synapse auch Jerome's Dream sowie "epic 70's interludes" als Einflüsse an, was wirklich im letzten Song erkennbar wird: es erinnert vage an King Crimson's "Book of Saturday"! Die EP lässt sich wunderbar in einem Guss hören, was neben der recht kurzen Spielzeit (für offizielle 6 Tracks) liegt, aber auch an der Intensität, mit der hier verschiedene Spielvariationen im Screamo-Bereich aufgefahren werden und somit für reichlich Abwechslung sorgen. Neben dem bisher erwähnten Spielvarieté ließen sich nun noch post-rockige Elemente (im letzten Track) nennen, die Funeral Diner huldigen. Hier stimmt alles! Diese EP ist ein Riesenhighlight dieses Jahres dieser für mich zuvor unbekannten Band, die allerdings bereits eine Split mit False Flag und eine EP namens The Golden Altar / The Black Hourglass im Januar 2013 veröffentlichten. Diese finde ich nirgends, wer sie hat - bitte zukommen lassen bzw....: Da bleibt nur zu hoffen, dass Kilgore Trout mal nach Europa/Deutschland kommen, um alles kaufen zu können und dieses Brett von Intensität live erleben zu können!

HORCHE (+free download / Name your price)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen